Waldbrandübung in der Nossentiner/Schwinzer Heide – gemeinsam über Ländergrenzen hinweg!

Rund 90 Einsatzkräfte, 23 Fahrzeuge und 10 Anhänger machten sich vom 9. bis 11. Oktober 2026 auf den Weg von Schleswig-Holstein nach Mecklenburg-Vorpommern, um auf dem Standortübungsplatz Karow eine groß angelegte Waldbrandlage zu trainieren.
Mit dabei waren unter anderem die UKB Kiel, die 9. Brandschutzbereitschaft Schleswig-Holstein, das 2. Modul Wasserförderung mit drei Hochleistungspumpen HLP5000, die Betreuungsgruppe des ASB Kiel sowie die Logistikgruppe des DRK Neumünster.
Wasserförderung über lange Wegstrecken, Riegelstellung, Kommunikation und Teamwork
Im Einsatzabschnitt 4 (West) standen unsere Einsatzkräfte vor anspruchsvollen Aufgaben: In einem weitläufigen Waldgebiet galt es, die Orientierung sicherzustellen, Löschwasser über mehrere Kilometer zu fördern und eine rund 600 Meter lange Kreisregnerstrecke zur Riegelstellung vorzubereiten.
Auch die Kommunikation zwischen den Einsatz- und Abschnittsleitungen sowie den Kräften aus verschiedenen Bundesländern und die Versorgung und Betreuung der Einsatzkräfte waren wichtige Bestandteile der Übung.
Neben der Brandbekämpfung zeigte sich einmal mehr: Ein erfolgreicher Einsatz ist Teamarbeit – auch hinter den Kulissen! Ob Wasserförderung, Logistik, Verpflegung oder die Einrichtung einer Schwarz-Weiß-Trennung: Jede Einheit leistete einen wichtigen Beitrag.
Besonders bemerkenswert: Für die Kieler Einsatzkräfte war es die erste Übung dieser Größenordnung seit Jahrzehnten, bei der sie außerhalb Schleswig-Holsteins tätig waren.
Nach einem fordernden Wochenende kehrten die Einsatzkräfte am Sonntag erschöpft, aber mit vielen wertvollen Erfahrungen und neuen Erkenntnissen nach Schleswig-Holstein zurück.
Ein herzliches Dankeschön an den Landkreis Ludwigslust-Parchim für die Möglichkeit und Unterstützung bei dieser besonderen Übung sowie an die Freiwillige Feuerwehr Goldberg für die kurzfristige Bereitstellung der benötigten Flächen zur Reinigung unseres Equipments. Danke auch an alle beteiligten Organisationen und Einsatzkräfte für die hervorragende Zusammenarbeit!
Gemeinsam üben. Voneinander lernen. Im Ernstfall füreinander da sein.



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