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Geländefahrtraining im Rahmen der Katastrophenschutzfortbildung

24. Sept.
2 Min. Lesezeit


Am 19.09.2026 verlegten wir mit 5 LF20KatS, 1 RW1 sowie dem MZF der Bereitschaftsführung der 9. Brandschutzbereitschaft Schleswig-Holstein in die Nähe von Eckernförde. Die 21 MaschinistInnen aus den Kieler Ortsfeuerwehren Gaarden, Meimersdorf, Moorsee, Rönne, Russee, Schilksee, Suchsdorf und Wellsee wurden durch 2 Instruktoren begleitet.

Ziel des Geländefahrtrainings war es, die Maschinistinnen und Maschinisten im sicheren Umgang mit geländefähigen Einsatzfahrzeugen des Katastrophenschutzes zu schulen. Der Schwerpunkt lag auf dem Fahren auf unbefestigten Wegen sowie dem sicheren Bewegen der Fahrzeuge abseits befestigter Straßen.

Im Einsatzfall können beispielsweise Hochwasser, Unwetter, Überschwemmungen oder beschädigte Verkehrswege dazu führen, dass Einsatzstellen nicht über reguläre Straßen erreichbar sind. Die Beherrschung des Fahrzeugs unter diesen Bedingungen ist daher ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung.

Es wurden verschiedene Fahraufgaben auf einem geeigneten Übungsgelände durchgeführt. Dazu gehörten:

  • Fahren auf unbefestigten Wegen und unterschiedlichen Untergründen

  • Befahren von Steigungen und Gefällestrecken

  • Durchfahren von Fahrspuren und Bodenunebenheiten

  • Einschätzung der Befahrbarkeit von Geländeabschnitten

  • Nutzung der vorhandenen Antriebs- und Fahrhilfen

    Besonderer Wert wurde auf eine vorausschauende Fahrweise gelegt. Die Maschinistinnen und Maschinisten sollten ein Gefühl dafür bekommen, Geländeverhältnisse frühzeitig einzuschätzen und die Geschwindigkeit sowie die Fahrweise entsprechend anzupassen.

    Im praktischen Teil konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Geländesituationen selbstständig bewältigen.

    Ein Schwerpunkt lag auf der richtigen Einschätzung von Steigungen, Gefällen und schwierigen Bodenverhältnissen. Die Übungen zeigten, dass nicht allein die Geländefähigkeit des Fahrzeugs entscheidend ist, sondern auch die Erfahrung des Fahrers sowie eine realistische Beurteilung der jeweiligen Situation.

    Die Teilnehmenden wurden über mögliche Risiken beim Befahren unbekannten Geländes sensibilisiert. Dazu zählen insbesondere das Abrutschen an Böschungen, Einsinken auf nicht tragfähigem Untergrund sowie die Gefahr einer falschen Einschätzung der eigenen bzw. der fahrzeugseitigen Möglichkeiten.

Das Geländefahrtraining vermittelte den Teilnehmenden wichtige praktische Erfahrungen für den Einsatz unserer Einsatzfahrzeuge auf unbefestigten Wegen und abseits befestigter Straßen.

Durch die praktischen Fahraufgaben konnten die Maschinistinnen und Maschinisten ihre Kenntnisse über die Fahrzeuge vertiefen und ihre Fähigkeiten im Umgang mit unterschiedlichen Geländeverhältnissen erweitern.

Das Training stellt damit einen wichtigen Bestandteil der Einsatzvorbereitung dar und trägt dazu bei, die Einsatzbereitschaft und die sichere Nutzung der Fahrzeuge auch unter erschwerten Bedingungen zu gewährleisten.



 
 
 

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