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Auch Wasser fördern muss trainiert werden



Zu ihrem ersten gemeinsamen Ausbildungs- und Übungseinsatz befanden sich am zweiten Juli-Wochenende die Kräfte der 9. Brandschutzbereitschaft des Landes Schleswig-Holstein. Die Freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt Kiel stellen das ehrenamtliche Personal der 9. Bereitschaft. Am frühen Freitagabend war der Start in der Feuerwehrakademie in Kiel-Wellsee mit dem theoretischen Teil, einem Fachvortrag durch den Einheitsführer des Wasserförderzuges Kiel-Ost. Am darauf folgenden Samstag folgte die praktische Einsatzübung unter der Leitung des Bereitschaftsführers. Drei Szenarien sollten an diesem Samstagvormittag geübt werden: Die Wasserförderung über lange Wegstrecke aus den Entnahmestellen „Hydrant“, „Zisterne“ sowie eines „Regenwasserrückhaltebecken“. Ausgewählter Übungsort war hier ein städtisches Deponiegelände der Landeshauptstadt Kiel. Nach einer Personal-und Fahrzeugerfassung sowie der Routenplanung ging es vom Treffpunkt in Kiel für die 17 teilnehmenden Einsatzfahrzeuge im geschlossenen Verband zum Übungsgelände. Eingesetzt waren 75 Kräfte der Kieler Brandschutzbereitschaft, die bei den hochsommerlichen Temperaturen ganze 115 B-Schläuche (2.300 Meter) für die drei verschiedenen Wasserförderungen verlegen mussten. Premiere auch für die neue Hochleistungspumpe 5000 (Förderleistung 5.000 Liter pro Minute), fest installiert auf einem Anhänger. Als Zugfahrzeug diente der neue Schlauch-Gerätewagen (GW-L2) von der Ortswehr Kiel-Elmschenhagen.

Auch die zur 9. Brandschutzbereitschaft gehörendenLöschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz Schleswig-Holstein (LF20Kat-S), mehrere kommunale Löschgruppenfahrzeuge, Mehrzweckfahrzeuge (MZF), Logistikfahrzeuge und Kommandowagen (KdoW) waren mit eingesetzt.






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