Abseits befestigter Straßen-ab ins Gelände
- 24. März
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Die Einsatzorte der Kieler Feuerwehren können auch abseits befestigter Straßen liegen. Damit die Retter im Ernstfall auch abgelegene Stellen zügig und sicher erreichen können, ist ein Großteil der Einsatzfahrzeuge mit Allradantrieb ausgestattet. Der Umgang mit den geländegängigen Wagen verlangt den Fahrerinnen und Fahrern allerdings einiges ab und will trainiert werden.
Zu diesem Zweck veranstaltete der Stadtfeuerwehrverband Kiel für die 9. Brandschutzbereitschaft S-H am Sonnabend ein Gelände-Fahrtraining auf dem Standortübungsplatz Christianshöhe im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Mit dabei waren Maschinistinnen und Maschinisten sowie die Zugführer aus den zehn freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt die zur 9. Brandschutzbereitschaft gehören.
Michael Pries, Fahrlehrer von Beruf und Ausbildungsleiter der Maschinisten-Ausbildung im Stadtfeuerwehrverband Kiel, erläuterte den Teilnehmern zunächst theoretisch die Besonderheiten und vielfältigen Funktionen der mehrere Tonnen schweren Großfahrzeuge.
Auf einem präparierten Parcours mussten die Frauen und Männer dann ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Ohne das Zuschalten von Differenzialsperren und Geländeuntersetzung war ein Vorankommen auf dem anspruchsvollen Untergrund meist nicht möglich. Auch die Unterschiede in der Geländegängigkeit der jeweiligen Fahrzeuge wurden herausgestellt – insbesondere die Auswirkungen von Faktoren wie Gewicht und Bereifung. Die Trainingsfahrten werden stets von dem Unimog Rüstwagen RW1 der Kieler Ortswehr Rönne als Zugfahrzeug begleitet. Sollten sich Einsatzfahrzeuge in dem unwegsamen Gelände festfahren, ist das „Arbeitstier“ prädestiniert als Bergeeinheit.
„Solche Fahrtrainings auf unwegsamen Gelände führt die Kieler Feuerwehr bereits seit längerem in regelmäßigen Abständen durch“, berichtet Ausbilder Pries. Als positiver Nebeneffekt zum gewünschten Lernerfolg sei bei dieser praxisnahen Art der Ausbildung natürlich auch ein gewisser Spaßfaktor für die Teilnehmer nicht von der Hand zu weisen.



















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