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Montag, 26. Oktober 2020

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04.11.2012 14:04 Alter: 8 Jahr/e

Nassübung für Fortgeschrittene

120.000 Liter Fett, vier randvolle Außentanks, ein Heizöltank und vier vermisste Mitarbeiter. Diese Lage erwartete 65 Jugendfeuerwehrleute aus Kiel zu ihrer Großübung am Sonnabend.


Die ersten Fahrzeuge treffen auf dem Gelände der Firma Sonac im Industriegebiet Wellsee ein. Zugführer Patrick Wriedt aus Meimersdorf erkundet die Lage und erklärt dem jungen Gruppenführer der Jugendfeuerwehr Dietrichsdorf: „Vier Mitarbeiter sind vermisst, ein Tank mit flüssigem Fett hat Feuer gefangen.“ Acht Feuerwehrleute muss er nun sinnvoll einsetzen. Er schickt zwei seiner Leute in die Werkshalle, um die Menschen zu suchen. Die Feuerwehr-Maschinerie kommt in Gang.
 

Früh im Einsatz

Alles läuft an diesem Tag ab wie beim Ernstfall. Der einzige Unterschied zu einem Einsatz: Es gibt kein echtes Feuer, die Verletzten sind Darsteller und die Feuerwehrleute tragen orange-blaue Kleidung. Sie sind Jugendfeuerwehrleute. Rund die Hälfte aller Mitglieder der Jugendfeuerwehren in Kiel sind an diesem Tag im Industriegebiet Wellsee unterwegs. Um acht Uhr morgens ging es für sie Richtung Sammelstelle. Dort haben sie auf ihre Alarmierung und Einzelheiten zum Szenario gewartet. Kein Problem für den Feuerwehrnachwuchs. „Ich bin Frühaufsteher. Das habe ich gern gemacht“, berichtet der 10-jährige Chris-Jannik Dierks von der Feuerwehr Russee.
 

Retten, löschen, kühlen

Nach und nach kommen immer mehr rote Großfahrzeuge in die Otto Straße. Die Mädchen und Jungen rollen ihre Schläuche aus, Wasser wird auf die Tanks gespritzt. „Wir müssen sie kühlen“, erklärt Ann-Sophie Voß von der Jugendfeuerwehr Russee. Auch dies ist wie beim echten Brand. Es soll verhindert werden, dass sich die Tanks weiter aufheizen. Nach einer halben Stunde sind alle Leitungen aufgebaut und die Vermissten bereits gerettet. Eine Ladung Schaum kommt noch zum Einsatz. Eine Stunde später ist alles vorbei, die Aufräumarbeiten beginnen.
 

Übung macht den Meister

Ein wenig länger als bei den Erwachsenen habe es gedauert, so das Fazit von Kai Rüweler, stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart. „Aber das ist völlig norrmal. Die wöchentlichen Übungen sind viel kleiner und hier müssen sie das Gelernte auch flexibel anwenden. Das ist schon anspruchsvoll.“ Christian Bartsch von der Jugendfeuerwehr Wellsee hat es gut gefallen. „Ich habe mich darauf gefreut. Toll wäre es, wenn wir das zweimal im Jahr machen könnten. Das stärkt auch den Zusammenhalt zwischen den Feuerwehren.“


Text & Foto: Christin Pries, StFV
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